{ Being Creative } A little Story – Entführt

Hey back again!
Hier ist eine kleine Geschichte von mir selbst geschrieben. Fragt nicht wie ich auf sowas komme.
Aber dann mal Viel spas beim Lesen.

Entführt

Du setzt dich ins Taxi und denkst gar nicht daran, dass es vielleicht kein Taxi sein könnte. Vielleicht will der getarnte Taxi Fahrer dich entführen und dann missbrauchen. Danach dich noch ein paar Monate quälen. Vielleicht erst dann umbringen oder dich vielleicht sogar noch mehr in seinem tiefen, feuchten und irsinnig dunkeln Keller einsperren. dich jeden tag missbrauchen. Wenn du nicht mitmachst sogar schlagen.

Und Zuhause? Deine Eltern machen sich sorgen du bist nicht nach Hause gekommen! Sie werden alle Freunde die sie kennen anrufen und nachfragen, ob sie etwas wissen. Sogar werden sie die Jungs deiner frühren Klasse anrufen, um zu gucken, ob nicht bei ihnen im Bett liegst. Irgendwann sehen sie ein, dass sie alleine nicht klar kommen. Sie rufen die Polizei und die suchen dich in allen wälder in der umgebung, befragen all deine freunde, werden bilder von dir in der gesamten stadt aufgehängt und in deiner schule wird heftigs darüber gelästert. dein handy wird geortet. allerdings nicht da wo du warscheinlich grade bist-im keller! du kriegst panik. du magst kein dunkel. du magst sonne und fröhlichkeit. aber nicht dieses schwarz. Es ist kalt, kalt wie eis. genauso kalt wie das herz deines entführers. ach übrigens zeugen werden auch gesucht, die dich an jenem tag, wo du verschwandst, gesehen haben. gibts welche? sicher! sie trauen sich nur nicht. das ist traurig.
wochen später fangen die ersten an dich zu vergessen. monate später vergessen dich deine kamaraden und freunde. nur deine besten freunde vergessen dich ein paar jahre später, der altag tritt bei ihnen wieder ein und deine familie vergisst dich erst nach tausenden von jahren. nach monaten hat die polizei deinen eltern gesagt, es gäbe keine hoffnung mehr. sie meinen du wärst…. TOT! grausames gefühl wenn alle denken du bist da oben, im weiß-blauem reich des gottes. aber andererseits ist das was du dir gerade wünschst. weg von hier. weg von diesem mann. es ist zu grausam. da würde man lieber tod sein als zu leben. er gibt dir essen. er füttert dich sogar, damit du für ihn am leben bleibst. damit er dich noch weiter quälen kann. damit er dich noch jahrelang missbrauchen kann. Jeden tag, jede minute das gleiche spektakel, der gleiche ablauf. es ist eine situation, die kein mädchen erleben möchte. es ist ein alptraum. für dich und für allle mädchen dieser welt. Und ausgerechnet du musst diese grausamkeit erleben!
du überlegst jeden tag, jede minute, die er dich schon quält, wie du hier rauskommen könntest. wie du wieder leben könntest im licht. du bist keine fledermaus und wolltest auch nie eine sein. also ist der druck hier raus zu kommen noch viel größer. du willst an einen ort, wo du vergessen kannst, was der mann mit dir  gemacht hat und wo die anderen dich erstmal in ruhe lassen. du willst einfach mal nur ruhe und nicht diese schreckliche, dunkle und tropfengeräuchvolle stille in
diesem keller, die manchmal von einem schreien durchtrennt wird, wenn er bei dir ist und dich zwingt sachen zu tun, die du gar nicht willst und wozu noch nicht bereit bist für. sachen, die du mit dem richtigem machen möchtest, der dich liebt so wie du bist, den du liebst so wie er ist. einer, der dich nicht zwingt sachen zu machen, die Du nicht möchtest.
Du könntest schreien, aber er würde dir den Mund zu halten.Du könntest gucken, ob du die tür aufkriegst, denn du hast von ihm erfahren, dass er tagsüber mit seinem taxi leute durch die gegend fährt und nur wenn es draußen dunkel ist, zu dir runter in den keller kommt und dich zu seinen zwecken nötigt. aber er sagt, er würde die tür verriegeln, wenn er wieder ginge. aber man könnte es mal versuchen. vielleicht klappt es.
du rennnst voller hofffnung los, aber knallst beim ersten mal voll gegen die tür. aber sie lockert sich etwas. ein anfang! ein stern steht doch noch über dir! du kannst auf einmal wieder lachen. du startest einen neuen versuch. diesmal schaffst du es. knallst aber gegen eine harte mauer. Du glaubst dein ganzer Körper ist gebrochen. Es tut saueweh. du steigst eine treppe nach oben, gehst durch eine tür, aber siehst keinen. er war weg. du spürst kälte, siehst an dich hinunter. du bist nackt. du ziehst alle türen auf, um bei irgendeine die vom schlafzimmer zu finden, schaust vorsichtig rein: keiner da. gehst zum großen schrank und suchst nach einer hose und die dir stehen könnten oder eher passen könnten als diese riesen größen, die sonst noch im schrank rumliegen. findest eine bequeme jogginghose, ein riesengroßes t-shirt und die passende joggingjacke. als du in eine schublade schaust, schnapst du dir ein paar socken. du ziehst alles an, gehst in den flur zurück, schnappst dir ein paar schlappen und tritts aus der wohnungstür ins freie. Du siehst aus wie der größte Assi, aber das ist dir grad egal! du stehst auf der straße. rechts von dir die große stadt, du gehst darauf zu.
du wusstest , wo du dich befindest als du in der stadt standest. du wolltest zu deinen eltern, zu deinen freunden, zu deiner familie. deine mutter arbeitet als floristin. ihr laden ist ganz in der nähe. du begibst dich auf den weg dorthin. die leute schauen sich nach dir um, du ignoriest sie. Es dauert ca. 20 min Fußmarsch, als du  plötzlich vor „Le Fleur De La Monde“ stehst. Du betrittst ihn. eine ältere frau kommt auf dich zu, mustert dich und fragt dich: „was kann ich für sie tun, junge dame?“ es war ein verächtlicher ton. warum erkannte sie dich nicht? , fragst du dich. sie war doch eine freundin deiner mutter und die mutter deiner besten Freundin. „ich möchte mit Ella Mergalotti sprechen, bitte!“, das“ bitte“ hast du nur aus freundlichkeit hingesetzt. Wie konnte nur mama’s beste freundin zu so ner hochnäsigen  werden, aber sie  setzte sich in bewegung, eher widerwillig aber sie machte es, und rief nach ihrer kollegin. diese kam sofort. als sie dich sah, blieb sie auf dem halben weg stehen, aber dann rannte sie, in ihren hohen stöckelschuhen, und umarmte dich mit einer wucht, die dir deinem atem wegrieß. sie rief weinend vor glück dich wiederzuhaben: “ mein kind, mein kind! du bist wieder da mein kleiner schatz! Luna! wo warst du denn die ganze zeit und wie siehst du aus!? totall verwusschelt! ich muss gleich deinen Vater anrufen!“ sie lief zum telefon, welches zwischen der kasse und einer wasserpfütze lag. Wo du warst und was passiert, das konntest du jetzt noch nicht erklären, du hattest immer noch einen zu großen schock.  ja, der laden von deiner mutter war immer noch ein chaos. du horchst ihrer stimme: “ Martin, du glaubst es nicht! deine tochter ist nach 18 monat wieder aufgetaucht!“ 18 monate? das sind fast 2 jahre! 2 jahre lang hat dich dieser mann vergewaltigt. du kannst es nicht glauben. es kam dir nicht so lang vor, irgendwie: anders. irgendwie Entführt!

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Kathiiy

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